So wird das Handy ganz einfach kindersicher

Viele Eltern fürchten zum Monatsende hin die nächste Telefonrechnung. Die Kinder könnten wieder mal alle Sparbestrebungen zunichte gemacht haben. Nicht verzweifeln! Es gibt Mittel und Wege, die Kinder dahin zu bringen, verantwortungsvoller zu handeln. Zum Beispiel könnten Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn prozentual an der Telefonrechnung beteiligen. Nicht pauschal, sondern nur dann, wenn ein vorher bestimmter Betrag überschritten wurde.

Und Sie werden sehen, wie schnell plötzlich weit weniger und vor allem kürzere ausgehende Gespräche stattfinden. Zweite Möglichkeit: Eine Kostensperre beim Telefonanbieter. Diese lässt sich recht einfach einrichten. Wird ein bestimmter Betrag überschritten, war’s das mit Telefonieren bis zum Monatsende. Das Handy des Kindes kann jedoch noch weiterhin problemlos erreicht werden.

Eine andere Methode sind Prepaid-Modelle. Denn mit diesen Geräten lässt sich nur ein bestimmter, vorher festgelegter Betrag vertelefonieren. Auch hier können selbstverständlich noch eingehende Anrufe empfangen werden.

Eine große Kostenfalle sind die Kurznachrichten oder SMS: So sind etwa zehn Kurznachrichten schon teurer als ein kurzes Gespräch, und gerade Kinder lieben es zu simsen. Und dann wären da noch die Downloads. Ein Kostentechnischer Albtraum. Am besten legt man hier gleich eine Nummernsperre an.

Sollte so ein Anbieter all zu oft auf der Handy-Rechnung zu finden sein, reicht es, die jeweilige Internetseite aufzusuchen und einfach online die Nummer des Kinderhandys zu sperren. Diesen Service bieten auch grofle Klingeltonanbieter und einige Service Provider. Ein weiteres Problem stellen Videos dar, die auf dem Pausenhof von einem Handy auf das nächste übertragen werden; das geschieht mithilfe von Bluetooth. Hier ist es sicher besser, dem Kind ein Modell ohne Bluetooth zu kaufen, wie man es etwa auf Kinderhandy.com findet. Hinzu kommt, dass diese Geräte keinen Internetzugang haben, und dadurch können Sie schon einige Kostenfallen wirkungsvoll umgehen, wie wir gesehen haben. Möglich sind aber immer noch Downloads per SMS.